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Kopf-an-Kopf-Rennen zu erwarten

Betrachtet man die Umfragen seit Ende August, dann ist bei der Nationalratswahl wohl ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz zu erwarten.

Eine Frage der Mobilisierung

Die letzte Woche vor einer Nationalratswahl bleibt Umfrage-frei. So will es die Wahltradition. Blickt man auf die - nie ganz wertungsfreien - Umfragen seit Ende August zurück, dann dürfte die Entscheidung über den ersten Platz wohl auch von der Kraft von SPÖ und ÖVP zur Mobilisierung der eigenen Klientel am Wahltag abhängen.

Viele Umfragen bescheinigten der SPÖ einen hauchdünnen Vorsprung auf die ÖVP, eine etwa zuletzt im "Kurier" veröffentlichte Integral-Umfrage sah SPÖ und ÖVP bei 28 Prozent gleichauf liegen.

Das Rennen um die Plätze

Die verschiedenen Umfragen (siehe Grafik unten) zeigen, dass hinter den zwei Großparteien die Lage relativ eindeutig ist. Die FPÖ landet mit klarem Vorsprung auf Platz drei, die Grünen sind Vierter. Deutlich zulegen kann das BZÖ, die Liberalen kratzen an der Vierprozentmarke.

Meist knapp dahinter liegt das Bürgerforum Österreich - Liste Dinkhauser, das meist unter der Vierprozentmarke eingeschätzt wird. Dem Bürgerforum kann allerdings ein Direktmandat in Tirol den Einzug ins Parlament bringen, auch wenn es bundesweit unter vier Prozent bleibt. Möglich ist ein Direktmandat für die Liberalen in Wien.

Die Umfragen zum Durchklicken

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Die Umfragewerte der Parteien

In diesen Prozentbereichen bewegen sich die Parteien mit den größten Chancen auf einen Einzug in den Nationalrat laut den oben ausgewerteten Umfragen.

SPÖ: 27 bis 29 Prozent

ÖVP: 26 bis 28 Prozent

FPÖ: 16 bis 18 Prozent

Grüne: 11 bis 12 Prozent

BZÖ: 6 bis 8 Prozent

LIF: 4 Prozent

Dinkhauser: 2 bis 3 Prozent